TIERFOTOGRAFIE

/

1

Schön, dass du da bist.

Mein Name ist Sanni, ich bin Tierfotografin, 28 Jahre alt, komme ursprünglich aus Rostock und wohne seit April 2016 in Düsseldorf.  Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und habe eine sehr starke Bindung zu Tieren. An meiner Seite habe ich seit 6 Jahren meinen Hund und besten Freund, Charly.

Es freut mich sehr, dass du dich für meine Tierfotografie interessierst. Spezialisiert habe ich mich auf Hunde, aber natürlich habe ich auch gerne andere Tiere wie Katzen, Pferde usw. vor meiner Kamera. Schau dich auf meiner Seite gerne um und falls du Fragen hast, schreib mir mit Hilfe des Kontaktformulars. Von jedem Shooting gehen 10 Prozent in meinen Spendentopf. Am Ende des Jahres werde ich dieses Geld einer Organisation zukommen lassen, die das Leid der Tiere bekämpfen.

Ich bin Sanni, Tierfotografin, 28 Jahre alt, komme ursprünglich aus Rostock und wohne seit April 2016 in Düsseldorf. Cubanische und deutsche Gene stecken in mir, daher auch der außergewöhnliche Name. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und habe eine sehr starke Bindung zu Tieren. Deswegen liegt mir die Tierfotografie besonders. Die Tiere posieren nicht und sind einfach sie selbst, wodurch immer ausgefallene und beeindruckende Bilder entstehen.

Read more at: http://sannialejo.de/ueber-mich/

Ich bin Sanni, Tierfotografin, 28 Jahre alt, komme ursprünglich aus Rostock und wohne seit April 2016 in Düsseldorf. Cubanische und deutsche Gene stecken in mir, daher auch der außergewöhnliche Name. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und habe eine sehr starke Bindung zu Tieren. Deswegen liegt mir die Tierfotografie besonders. Die Tiere posieren nicht und sind einfach sie selbst, wodurch immer ausgefallene und beeindruckende Bilder entstehen.

Read more at: http://sannialejo.de/ueber-mich/

Und jetzt viel Spaß und bis bald bei unserem gemeinsamen Tier-Shooting.

DEINE PAKETE

PEQUENO 210 Euro

5 Bilder hochwertig bearbeitet
USB- Stick mit den Bildern
3 Fotoabzüge 15cm x 21cm
1-2 Tiere (Jedes weitere Tier 30 Euro extra)

MEDIO 290 Euro

13 Bilder hochwertig bearbeitet
USB- Stick mit den Bildern
Fotoalbum 15cm x 21cm
1-2 Tiere (Jedes weitere Tier 30 Euro extra)

GRANDE 480 Euro

5 Bilder hochwertig bearbeitet
USB- Stick mit den Bildern
Video von Shewanart ca. 5 min.
1-2 Tiere (Jedes weitere Tier 30 Euro extra)

SPEZIAL PAKETE

SENIOR 130 Euro

13 Bilder hochwertig bearbeitet
USB- Stick mit den Bildern
Fotoalbum 15cm x 21cm
1-2 Tiere (Jedes weitere Tier 30 Euro extra)

Hinweis:
Dieser Preis gilt bei Hunden ab 10 Jahre oder schwer kranke Hunde.

JUNIOR 130 Euro

5 Bilder hochwertig bearbeitet
USB- Stick mit den Bildern
3 Fotoabzüge 15cm x 21cm
1-2 Tiere (Jedes weitere Tier 30 Euro extra)

Hinweis:
Dieser Preis gilt nur bei Welpen bis bis zu 4 Monate
.

BLOG

MEINE REISE MIT ZWEI SEITEN

 

Während sich Touristen aus aller Welt an den Stränden Cubas sonnen, Pina Colada trinken und ihr Geld auf den Kopf schmeißen, leiden Menschen und auch Tiere an Armut.
Warum diese Insel mein Reiseziel war, liegt weit zurück. Nach meiner Geburt lebte ich mit meinen Eltern vier Jahre dort. Mein Vater ist Cubaner und lebt dort noch heute. Das Glück auf Cuba hielt nicht lange an, was der Grund für meine Mutter war, mit mir zurück nach Deutschland zu kommen. Fast 20 Jahre hatte ich keinen Kontakt zu meinem Vater. Ich wurde erwachsen und machte mich, mit Hilfe meiner Tante und meines Onkels, selbst auf die Suche. Mit Erfolg. Endlich konnte ich meinen Vater umarmen und ihm sagen, wie sehr ich ihn vermisst habe und wie sehr ich ihn liebe! Mit ihm lernte ich meine große Familie kennen. Auf einmal hatte ich viele Tanten, Onkel, Cousins usw. und es wurde noch besser. Eine Schwester und einen Bruder hatte ich dort auch! Ich wusste nicht, dass ich so viele Menschen habe, die mich lieben. Jedoch ist diese Reise leider nicht ganz so günstig, und es verging wieder unendlich Zeit bis ich Papa und die anderen wiedersehen sollte.

Mein Leben veränderte sich, ich lernte Shewan kennen und zog zu ihm nach Düsseldorf. Er sah wie traurig ich war, meine Familie dort nicht sehen zu können. Shewan hat mir Mut gemacht, mich als Tierfotografin selbständig zu machen. Er hat mich mit positiven Gedanken geleitet und dafür danke ich ihm so sehr! Eigentlich wollte er bis zu meinem Geburtstag warten aber er konnte mich nicht länger so sehen und schenkte mir 21 Tage mit ihm auf Cuba. Es hat mich sprachlos gemacht und mich zu Tränen gerührt.
Die Reise begann. Meine Flugangst unterdrückte meine Freude auf Cuba aber ein wenig… Am schlimmsten ist für mich der Gedanke abzustürzen und nicht weglaufen zu können. Aber als ich dann im Flugzeug saß, auf gefühlten 12000 Metern, ging es dann zum Glück wieder. Nach 11 Stunden Flug waren wir endlich gelandet. Mein Herz klopfte und ich wollte nur noch meine Familie in den Arm nehmen. Shewan war, denke ich, noch aufgeregter. Er sollte meine Familie kennenlernen. Eins kann ich sagen, nach dieser Reise, war Shewan, wie ein Sohn für meinen Vater.
Natürlich war es wundervoll Urlaub zu machen, meine Familie wiederzusehen und viele schöne Orte auf dieser Trauminsel zu erkunden. Jedoch finde ich, gibt es schon zu viele tolle Reiseberichte, die die schönen Seiten Cubas aufzeigen.
Tiere liegen mir schon seit dem ich denken kann am Herzen. Das Leid der Tiere ertragen zu müssen, bricht mir das Herz. Dort war es, wie in vielen Ländern auf der Welt, nicht anders. Besonders aufgefallen sind mir die Straßenhunde. Viele waren voller Flöhe und kratzten überall ihr Fell ab. Schlimme Wunden fügen sie sich damit selber zu. Bei über 30 Grad suchen sie jeden Tag etwas zu trinken und zu essen. Viele sind so abgemagert und schwach. Da sie auf sich alleine gestellt sind, vermehren sie sich auch ständig. Mehr Hunde = weniger Chancen auf Nahrung.
Auf unserem Weg durch die Städte fiel mir eine Hündin auf, die in der Mittagssonne am Straßenrand den Schatten suchte. Nur noch Haut und Knochen und riesige Zitzen. Wahrscheinlich legte sie irgendwo ihre Welpen ab und machte sich auf die Suche nach etwas Essbaren. Ob ihre Kleinen noch leben weiss ich bis heute nicht. Was macht man in so einer Situation? Man ist hilflos. Der Hund hat Angst und versteht nicht, dass man ihm helfen will. Mir kamen sehr oft die Tränen, weil ich wusste, dass wenn ich ihnen heute etwas zu Essen gebe, sie die anderen Tage vielleicht kein Glück haben werden.
In Santa Marta, eine Stadt in der Nähe unseres Hotels in Varadero, fütterte ich ein paar Hunde die uns über den Weg liefen. An einem Tag war es besonders emotional. Shewan und ich standen wie jeden Morgen auf, gingen zum Frühstücksbuffet und zogen zu Fuß los, um die Umgebung zu erkunden. Auf dem Weg fiel mir etwas auf. Während in einer Bar die Leute draußen Bier und Wasser tranken, lief schwankend und hechelnd ein Rüde die Straße entlang. Einen leeren Becher hob ich von der Straße auf, schüttete mein Wasser rein und stellte es dem leidenden Tier vor die Pfoten. Ganz verwirrt und ängstlich schaute er mich an. Als der Kleine begriff, dass ich ihm nur etwas geben wollte, trank er alles aus. Ich kippte immer wieder etwas nach. Einen halben Liter Wasser trank er. Nachdem sein Durst gestillt wurde, streckte er seinen Kopf zu meiner Hand. Er wollte sich bei mir bedanken. Es war furchtbar. Die ganzen Menschen um mich herum an dieser Bar, starrten mich an. Keiner kam mal auf diese Idee. Aber kann ich ihnen das verübeln? Wäre ich so blind, wenn ich dort aufgewachsen wäre? Ich weiß es nicht. Aber was ich hoffe, dass vielleicht in ihren Köpfen irgendwas Klick gemacht hatte. Vielleicht musste eine Touristin kommen, um ihnen das Leid auf den Straßen vors Auge zu halten. Diese leidenden Augen dieses Hundes, sehe ich jede Nacht vor mir. Nur mein Ziel etwas in der Welt zu verändern, lässt mich nicht zusammenbrechen vor Trauer und Wut.

Doch es gab einen Moment, der mir Hoffnung gab. Nach 2 Stunden Rollerfahrt waren wir in Havanna angekommen. Die Fahrt war wirklich sehr lang und anstrengend, aber wir wollten das Geld besser nutzen, als für ein Taxi auszugeben. Havanna ist riesig. Wir gingen die Straßen entlang, sahen große bunte Häuser, viele Restaurants in denen Menschen zu Mittag aßen. Auf den Straßen wurde Obst verkauft und sogar getanzt. Musik spielte wirklich überall. In einer kleinen Straße sahen wir dann diesen Mann. Im ersten Augenblick wusste ich nicht was er genau machte, aber als wir näher kamen, sah ich es. Es war ein Engel zwischen tausenden von Menschen. Er war sehr alt und dünn. Seine Klamotten waren teilweise kaputt und dreckig. Er roch auch unangenehm. Aber was er dort tat war für mich ein Anblick der mich unglaublich glücklich machte. Denn er war umgeben von mehreren Straßenkatzen und gab ihnen Reis mit Hühnchen. Mit bloßen Händen griff er in die Plastikschalen und matschte alles zusammen. Jede Katze bekam etwas, dafür sorgte er. Auch eine kleine Babykatze, die neugierig hin und her lief. Es war einfach wundervoll. Dieser Mann hatte nichts und gab dennoch alles. Vielleicht ist es die Armut, die einen Menschen dazu bringt, anderes Elend zu sehen und zu helfen. Wie meine Familie auf  Cuba, die nichts hat und uns trotzdem alles gegeben hat.

In Deutschland bin ich eine Tierfotografin, die geliebte Hunde, Katzen und Pferde für Menschen fotografiert, die nur das Beste für ihren Liebling wollen. Auf Cuba fotografierte ich genau das Gegenteil. Nicht um mir diese als Erinnerung zu behalten. Nein! Ich werde diese Bilder nutzen, um mich daran zu erinnern, wie schlecht es anderen Lebewesen auf der Erde geht. Viel Geld habe ich nicht, aber von jedem meiner Aufträge werde ich einen kleinen Teil zur Seite legen, und wenn ich genug gesammelt habe spenden. An Organisationen, die ehrlich und 100 Prozent transparent sind. Bis ich irgendwann so erfolgreich bin, dass ich mich selber um die Leidenden kümmern kann.

mehr lesen

 

 

 

KONTAKT

TIERFOTOGRAFIE SANNIALEJO
info@sannialejo.de
40229 Düsseldorf
0172 71 35 636